Schon in der Frühzeit des Kalten Kriegs avancierte die Metropole an der Spree zur Hauptstadt der Spione. Eine der spektakulärsten Spionageoperationen war die Operation Gold, eine Kooperation von CIA und MI6. Ein Doppelagent namens George Blake verriet das Vorhaben bereits ab der Planungsphase.
[...]Agenten und Spione in Romanen oder Filmen haben wahrscheinlich mehr für das öffentliche Image von Geheimdiensten getan als ihre realen Vorbilder. John le Carré avancierte zum erfolgreichsten Autor von Spionageromanen der vergangenen Jahrzehnte.
[...]Ab 1940 konnte der MI6 aufgrund dieser Kooperation die als Nachrichtenagentur getarnte British Security Coordination (BSC) in New York aufbauen. Zu den zahlreichen Aufgaben der BSC zählte der Aufbau eines streng geheimen Trainingslagers für Spezialagenten.
[...]Doppelagenten gehören zu den beliebtesten als auch zu den verhasstesten geheimdienstlichen Quellen. Jeder Nachrichtendienst träumt davon, einen Spitzel in den Reihen des Gegners zu platzieren – und gleichzeitig ist die Furcht, selbst einen solchen Agenten im eigenen Dienst zu haben, ständig präsent. Das Schicksal des Kim Philby zeigt, dass auch der berühmte MI6 vor so einer Niederlage nicht gefeit ist.
[...]Verdeckte Kommunikation und Verschlüsselungsverfahren gehörten schon immer zum Einmaleins der Geheimdienstarbeit. Mit den modernen Kommunikationstechniken des 20. Jahrhunderts hat die Bedeutung, Nachrichten verschlüsselt zu übermitteln, sogar noch zugenommen.
[...]Es kommt selten vor, dass Geheimdienst-Chefs öffentlich über Spione und Agenten sprechen. Umso bemerkenswerter war der öffentliche Auftritt von MI6-Chef Alex Younger diese Woche vor Studenten und dem Lehrkörper der ehrwürdigen St. Andrews Universität in Edinburgh.
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