Hinter dem Kürzel H21 verbirgt sich die wohl berühmteste Spionin der Welt: Mata Hari. Die Frau dagegen, die lange nur als Mademoiselle Docteur bekannt war, dürften weniger Menschen kennen – zu Unrecht. Wer als Agentin im Ersten
Weltkrieg die bessere Arbeit lieferte, dazu diskutierten Experten am 15. Mai 2026 im Deutschen Spionagemuseum.
Im Kalten Krieg war die Lockheed U-2 ein zentrales Werkzeug der US-Aufklärung im Dienst der CIA. Mehrmals beeinflussen die Missionen des Spionageflugzeugs die Politik jener Zeit maßgeblich. 2026 sollen nun die letzten U-2-Modelle ausgemustert werden – damit endet eine Ära der Luftaufklärung.
[...]Die Sicherheitslage in Europa hat sich zuletzt durch den Ukraine-Krieg, hybride Bedrohungen und Unstimmigkeiten mit den USA stark verändert. Schweden als jüngstes NATO-Mitglied plant nun die Gründung eines neuen Auslandsgeheimdienstes, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
[...]Operation Gold war eine der spektakulärsten Spionageoperationen im Berlin des Kalten Kriegs. Eine außergewöhnlicher Archivfund ist nun Grundlage einer aktuellen Publikation und bringt neue Details zur Operation ans Licht. Am 21. April 2026 stellten die Autoren das Buch im Deutschen Spionagemuseum vor.
[...]Ende der 1960er-Jahre versetzte ein Serienmörder die San Francisco Bay Area in Angst und Schrecken. Das Besondere: Er verhöhnte die Polizei mit kryptischen Briefen und forderte die Medien heraus, seine Chiffren abzudrucken – andernfalls würde er weitere Morde begehen. Der verwendete Zodiac-Code gilt als eines der berühmtesten Rätsel der Kriminalgeschichte.
[...]Tod den Spionen! Unter diesem brutalen Motto gründete Stalin 1943 eine der gefürchtetsten Spionageabwehreinheiten der Sowjetunion. Als Elite-Geheimdienst konzipiert, jagte SMERSch unerbittlich angebliche Verräter, Deserteure und deutsche Agenten in den eigenen Reihen. Kaum eine Institution verdeutlicht so klar die Paranoia und Kontrolle in der Stalin-Ära.
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