In einer Hochzeit des Kalten Kriegs war es der Abschuss eines US-Spionageflugzeugs über dem Gebiet der Sowjetunion, welcher monatelang die Schlagzeilen beherrschte. Das Finale des Spionagedramas fand in Berlin statt, als nach langen Verhandlungen der Pilot Francis Gary Powers auf der Glienicker Brücke bei einem Agentenaustausch freikam.
[...]Schon in der Frühzeit des Kalten Kriegs avancierte die Metropole an der Spree zur Hauptstadt der Spione. Eine der spektakulärsten Spionageoperationen war die Operation Gold, eine Kooperation von CIA und MI6. Ein Doppelagent namens George Blake verriet das Vorhaben bereits ab der Planungsphase.
[...]Mehrmals wäre der Kalten Krieg beinahe zu einer realen militärischen Auseinandersetzung zwischen den Großmächten Sowjetunion und USA eskaliert. Im Oktober 1962 stand dabei ausnahmenweise nicht das geteilte Berlin im Mittelpunkt des Interesses, sondern die karibische Insel Kuba, auf der sowjetische Nuklearraketen das amerikanische Festland unmittelbar bedrohen sollten.
[...]Die genauen Umstände um einen möglichen Anschlag auf dem Kreml-Kritiker Alexej Nawalny sind weiterhin unklar. Nach den ersten Erkenntnissen der behandelnden Ärzte im Charité-Krankenhaus in Berlin verdichten sich aber die Hinweise auf eine Vergiftung. Mal wieder, so scheint es, wurde versucht, mit dieser uralten – und leider oftmals bewährten – Methode, eine Person zum Schweigen
[...]Bis vor wenigen Jahren war es die gängige Ansicht, der BND habe die Vorzeichen, die den Mauerbau ankündigten, nicht wahrgenommen und so die Regierung in Bonn nicht rechtzeitig gewarnt. Erst 2011 gab der BND rund 5000 Blatt Akten aus seinen Archiven zu dem Thema frei, die eine Neueinschätzung ermöglichten.
[...]Doppelagenten gehören zu den beliebtesten als auch zu den verhasstesten geheimdienstlichen Quellen. Jeder Nachrichtendienst träumt davon, einen Spitzel in den Reihen des Gegners zu platzieren – und gleichzeitig ist die Furcht, selbst einen solchen Agenten im eigenen Dienst zu haben, ständig präsent. Das Schicksal des Kim Philby zeigt, dass auch der berühmte MI6 vor so einer Niederlage nicht gefeit ist.
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