Aktuell sorgt die Entführung eines vietnamesischen Geschäftsmanns in Berlin für Aufsehen in den Medien. Der Fall macht mal wieder deutlich, dass die deutsche Hauptstadt nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in der Gegenwart ein Hotspot für Geheimdienstaktionen ist. Historische Analogien gibt es zahlreiche, wie einige berühmte Berliner Entführungsfälle zeigen. Alle Jahre wieder – Entführungen
[...]Manchmal ermöglichen Detailbetrachtungen eines Spezialthemas einen Einstieg in größere geschichtliche Zusammenhänge. Genau das ist dem Journalist Jan Mohnhaupt mit seinem Buch „Der Zoo der Anderen“ gelungen. Wir haben uns das Buch vor allem in Hinblick auf die Darstellung der Geheimdienste angeschaut.
[...]1985 war das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior auf dem Weg zum Mururoa-Atoll, um gegen dort geplante Atomwaffen-Tests zu demonstrieren. Ziel war es, die Öffentlichkeit zu alarmieren, indem man in die militärische Sperrzone um das Atoll eindrang. Ein solches Störmanöver wollte der französische Geheimdienst verhindern und startete die Operation Satanique.
[...]Der heutige internationale Kindertag soll auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen. Denn immer wieder wurden und werden Kinder als willensschwache, formbare Menschen für die Zwecke anderer instrumentalisiert. Da verwundert es wenig, dass dies auch wiederholt in der Welt der Spionage passierte.
[...]Das Agentenhandwerk erscheint oftmals als stark männerdominiertes Genre. Doch immer wieder gab es bedeutende Agentinnen, welche ihren männlichen Kollegen nicht nur das Wasser reichen konnten, sondern sie oft sogar in den Schatten stellten.
[...]Bereits zu Lebzeiten galt Wolf als einer der erfolgreichsten Geheimdienstler der deutschen Geschichte. Zahlreiche bedeutsame Agentenwerbungen und Spionage-Operationen gingen auf sein Konto, darunter unter anderem das gekaufte Misstrauensvotum 1972 gegen Bundeskanzler Willy Brandt.
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