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Spionage-Themen 24.04.2018

Die Verhaftung des Kanzleramtsspions Günter Guillaume vor 44 Jahren

Am Morgen des 24. April 1974 bekam Günter Guillaume, persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt, ungebetenen Besuch. Hausdurchsuchung und Festnahme wegen Spionageverdachts. Die Beamten begrüßte er mit den Worten: „Ich bin Offizier der Nationalen Volksarmee der DDR und Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Ich bitte, meine Offiziersehre zu respektieren“. Entgegen aller Grundlagen der Agentenausbildung hatte

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Museum 13.04.2018

Rückblick: Cyberkrieg – die neuen Spione im Cyberspace

Das Informationszeitalter hat eine völlig neue Art von Spionen hervorgebracht: Die elektronische Vernetzung macht es möglich, internationale Spionage und Sabotage gegen militärische Anlagen oder Wirtschaftsunternehmen vorzunehmen, ohne den heimischen Schreibtisch zu verlassen. In den Medien häufen sich die Berichte über spektakuläre Fälle wie den Hacker-Angriff auf Deloitte, auf das Wahlkampfteam von Macron oder den deutschen

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Spionage-Themen 05.04.2018

Tod den Spionen! 67 Jahre seit dem Todesurteil für Julius und Ethel Rosenberg

Am 5. April 1951 wurde in einem der aufsehenerregendsten Spionageprozesse in den USA vom Bundesgericht in New York das Urteil gesprochen. Es lautete: Tod durch den elektrischen Stuhl. Die Verurteilten waren Julius Rosenberg und Ethel Rosenberg, geborene Greenglass, beide angeklagt wegen Verstoß gegen des Espionage Act, also der Weitergabe von Informationen, die die nationale Sicherheit

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Museum 23.03.2018

Rückblick: Gefährliche Manipulationen. Von Romeos, Giften und Swingerclubs

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ (Paracelsus) Gifte sind also alles – und faszinieren die Menschen. So auch die Besucher des Deutschen Spionagemuseums. Der Gift-Experte Walter Katzung, ein Fachmann der Toxikologie und Pharmakologie, führte tief in die Welt der Gifte, Aphrodisiaka und

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Museum 16.03.2018

Rückblick: Jack Barsky – Der falsche Amerikaner im Deutschen Spionagemuseum

Selbst inmitten der großen Menschenmenge des bis auf den letzten Platz gefüllten Veranstaltungsraums im Deutschen Spionagemuseum sticht Jack Barsky hervor. Auffälligkeit gehört eigentlich nicht gerade zu den Tugenden von Geheimagenten. Und dennoch ist es diesem Mann mit einer Größe von 1,90 Meter gelungen, als KGB-Agent ab den 1970er-Jahren undercover in den USA zu leben. Erst

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Museum 09.03.2018

Rückblick: Stasi 2.0? Zum Verhältnis von Demokratie und Geheimdienst

Gipfeltreffen im Deutschen Spionagemuseum: Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes Dr. Bruno Kahl diskutierte mit dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Roland Jahn über das Spannungsverhältnis von Demokratie und Geheimdienst. Das Stasi-Erbe trifft auf den BND, Massenüberwachung Andersdenkender auf die Gewährleistung der Sicherheit der deutschen Demokratie. Fachkundig und redegewandt durch den Abend leitete der Geheimdienst-Experte und Leiter des

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