In einer Hochphase des Kalten Krieges erschütterte ein Skandal die junge deutsche Republik, der für die Geheimdienst-Geschichte einzigartig ist: Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, des deutschen Inlandsgeheimdienstes, läuft in den Osten über. Es das einzige Mal, das ein oberster Geheimdienst-Leiter die Seiten wechselte.
[...]Heute stellten Bundesinnenminister Horst Seehofer und Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2019 vor. Die Zahl der extremistischen Straftaten sowohl aus dem rechten wie auch aus dem linken Lager haben dem Bericht zufolge stark zugenommen und geben Anlass zur Sorge.
[...]Zum dritten Mal in der deutschen Geschichte tagte am 29. September 2019 das Parlamentarische Kontrollgremium für die Nachrichtendienste des Bundestages in öffentlicher Sitzung. In mittlerweile guter Tradition standen die drei Chefs der deutschen Nachrichtendienste – Bundesamt für den militärischen Nachrichtendienst BMAD, Bundesamt für Verfassungsschutz BfV und der Bundesnachrichtendienst BND – den Abgeordneten in drei Fragerunden Rede und Antwort.
[...]Seit der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre veröffentlicht der deutsche Inlandsnachrichtendienst BfV einmal im Jahr einen Jahresbericht. Der Verfassungsschutzbericht 2018 gibt einen Einblick in die Schwerpunkte der Arbeit des BfV.
[...]Geheimdienst und Spionage üben eine besondere Faszination aus. Von Geheimhaltung, Täuschung, Abschottung oder Aktenvernichtung geprägt, ist das öffentliche Wissen um Geheimdienste, ihre Mitarbeiter und deren Tätigkeiten rar. In diesem Vakuum sind außergewöhnliche viele Mythen entstanden.
[...]Der Inlandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland, von den Alliierten und den Gründungsvätern als „Verfassungsschutz“ zur Abwehr von Extremismus, Terrorismus und Spionageabwehr konzipiert, macht immer wieder mit Skandal-Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Immer mittendrin, wenn es um Verfassungsschutz-Skandale geht, ist der Verfassungsschutz Berlin.
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