Kunstfälschungen, Cyberkriminalität, Schwarzmarkt: In der deisjährigen Langen Nacht der Museen mit dem Thema Crime in Berlin entführen 75 Museen in die Welt des Verbrechens. Das Deutsche Spioagemuseum bietet dazu interaktive Stationen, eine Mit-Mach-Aktion für Nachwuchsagenten und eine Sonderveranstaltung als Late Night Special an.

Das Programm der Langen Nacht im Deutschen Spionagemuseum:

Interaktive Station (18:00 – 02:00 Uhr)
Betritt unseren neuen Lügendetektor und tauche ab in die FBI-Zentrale der 1980er Jahre. Schlüpfe in die Rolle des Ermittlers oder der Ermittlerin oder stelle Dich im Verhör den knallharten Fragen beim Lügendetektortest – aber Vorsicht: Dein Pulsschlag ertönt im Gebäude und kann jede Flunkerei verraten.
Ort: Ausstellung Deutsches Spionagemuseum, Bereich Kalter Krieg

Interaktive Station (18:00 – 02:00 Uhr)
An dieser interaktiven Station ist Konzentration und Fingerspitzengefühl gefragt: Ein echter Tresor wartet darauf, von Dir geknackt zu werden. Nur eine falsche Bewegung am Drehrad könnte alle Bemühungen zunichtemachen. Was verbirgt sich wohl im Inneren des Tresors?
Ort: Ausstellung Deutsches Spionagemuseum, Bereich Fiktion

Interaktive Station (18:00 – 02:00 Uhr)
Wollt Ihr Euch wie echte Agent*innen fühlen? Testet Eure Eignung in unserem Laserparcours! Zur Belohnung gibt es für alle erfolgreiche*n Teilnehmer*innen eine Urkunde.
Ort: Ausstellung Deutsches Spionagemuseum, Bereich Fiktion

Mit-Mach-Aktion für Kinder zwischen 7 und 11 Jahren (18:00 – 21:00 Uhr)
Wir begeben uns auf die Spuren alter Geheimcodes und lassen Euch Eure eigenen Nachrichten verschlüsseln. In nur 20 Minuten könnt Ihr von einfachen Verfahren wie der Caesar-Chiffre bis hin zu wirklich schwierigen Codes alle Techniken selbst ausprobieren.
Ort: Global Operation Room (GOR) im Deutschen Spionagemuseum (neben dem Eingang zur Ausstellung)

Late Night Special (23:00 – 23:45 Uhr)
Verbrechensbekämpfung mal anders: Ex-Geheimagent Leo Martin und Patrick Rottler analysieren Drohbriefe, Erpresserschreiben oder Morddrohungen nach auffälligen Fehlern, sprachlichen Besonderheiten oder schriftlichen Eigenarten und kommen so Tätern auf die Spur.
Das Publikum wird Teil des Profiler-Teams und aktiv bei der Ermittlung mit einbezogen. So erfährt man, wie jede*r Einzelne je nach regionaler Herkunft und beruflicher Entwicklung unbewusste Schreibmuster entwickelt, mit denen sich individuelle Sprachprofile erstellen lassen.
Ort: Kinoraum im Deutschen Spionagemuseum (Zugang vom Spy Shop)
Weitere Informationen zur Langen Nacht der Museen 2026 gbt es hier.
Autor: Florian Schimikowski
Veröffentlicht am: 23.07.2026