Vor allem im Kalten Krieg stieß man beim Radiohören mit Weltempfängern regelmäßig auf ein unheimliches Phänomen: eine monotone, mechanische Stimme, die kryptische Zahlenkolonnen aufsagte. Mit sogenannten Zahlensendern schicken Geheimdienste verschlüsselte Nachrichten an Spione im Ausland. Die alte Methode war nie ganz weg und lebt in Krisen wie dem Ukraine-Krieg wieder auf.
[...]Der Cox-Bericht veränderte die Sicht der US-Politik gegenüber China nachhaltig. Die in dem Geheimbericht aufgedeckten chinesischen Spionageaktivitäten sorgten für weitreichende Reformen der US-Sicherheitspolitik und bildeten die Grundlage für den Technologiewettlauf zwischen den USA und China.
[...]Im Kalten Krieg war die Lockheed U-2 ein zentrales Werkzeug der US-Aufklärung im Dienst der CIA. Mehrmals beeinflussen die Missionen des Spionageflugzeugs die Politik jener Zeit maßgeblich. 2026 sollen nun die letzten U-2-Modelle ausgemustert werden – damit endet eine Ära der Luftaufklärung.
[...]Die Sicherheitslage in Europa hat sich zuletzt durch den Ukraine-Krieg, hybride Bedrohungen und Unstimmigkeiten mit den USA stark verändert. Schweden als jüngstes NATO-Mitglied plant nun die Gründung eines neuen Auslandsgeheimdienstes, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
[...]Ende der 1960er-Jahre versetzte ein Serienmörder die San Francisco Bay Area in Angst und Schrecken. Das Besondere: Er verhöhnte die Polizei mit kryptischen Briefen und forderte die Medien heraus, seine Chiffren abzudrucken – andernfalls würde er weitere Morde begehen. Der verwendete Zodiac-Code gilt als eines der berühmtesten Rätsel der Kriminalgeschichte.
[...]Tod den Spionen! Unter diesem brutalen Motto gründete Stalin 1943 eine der gefürchtetsten Spionageabwehreinheiten der Sowjetunion. Als Elite-Geheimdienst konzipiert, jagte SMERSch unerbittlich angebliche Verräter, Deserteure und deutsche Agenten in den eigenen Reihen. Kaum eine Institution verdeutlicht so klar die Paranoia und Kontrolle in der Stalin-Ära.
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