Event date: 26.05.2026 19:00

Anschläge auf das Berliner Stromnetz

Ein Muster für disruptive Kriegsführung?
Im Februar 2026 wurde Berlins Infrastruktur wie noch nie zuvor angegriffen. Das Ausmaß war erheblich. Im Südwesten der Stadt funktionierten Strom, Heizung und die gesamte IT nicht mehr. Ein tagelanger Blackout war die Folge, bei dem Tausende Berliner bei Minusgraden überleben mussten. Die Angreifer? Die linksextreme »Vulkangruppe« hat sich dazu bekannt. Analysten sprechen von starken Indizien Richtung Russland, das schon länger unsere kritische Infrastruktur ins Visier nimmt.

Eine ausgelobte Belohnung von einer Million Euro von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt brachte keinen Durchbruch aufder Suche nach den Tätern. Zum großen Lagebild kommen vermehrte Attacken und Spionage in Europa hinzu – vermutet wird, dass bei vielen der Vorfälle Russland oder China dahinterstecken.

Was ist zu tun, um unsere kritische Infrastruktur effektiv in der Zukunft zu schützen? Welche Konzepte werden diskutiert, um unsere Gesellschaft vor den zunehmenden Gefahren sicher zu machen? Berlin ist durch den aktuellen Anschlag zu einem Beispiel für eine ernsteBedrohungslage geworden. Ein Muster für disruptive Kriegsführung, auch über die Grenzen hinaus?

 

TEILNEHMER
Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Bürgermeisterin
Dr. Barbara Slowik Meisel, Polizeipräsidentin Berlin (angefragt)
Karsten Göwecke, Leitender Branddirektor Berlin
Dr. Claudia Major, Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen des German Marshall Fund (angefragt)

MODERATION
Bernd Palenda, Verfassungsschutz a.D.