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SOE-Verzögerungszünder für Sprengfallen

Mit Sabotageanschlägen gegen Ziele wie Fabriken, Verkehrswege oder Kommunikationssysteme versuchten SOE-Agenten im Zweiten Weltkrieg Wirtschaft oder Militär des Gegners zu schwächen. Ein Ausrüstungsgegenstand des SOE ist Teil der Dauerausstellung des Deutschen Spionagemuseums: ein Verzögerungszünder für Sprengfallen (SOE AC Delay, Mk 1).

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Miniatur-Tonbandgeräte Nagra SN & Nagra JBR

Vor dem digitalen Zeitalter standen Geheimdienste regelmäßig vor dem Problem, mobile Tonaufzeichnungsgeräte zu entwickeln, die den Anforderungen des Arbeitsfelds Spionage gerecht wurden. Zwei speziell zu diesem Zweck entwickelte Tonbandgeräte sind Teil der Ausstellung im Deutschen Spionagemuseum: das Nagra SN und das Nagra JBL.

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C.P. Stirn’s Photographische Geheim-Camera

Schon bald, nachdem Fotoapparate halbwegs portabel waren, erkannte man deren Potenzial, heimliche Aufnahmen von Personen anzufertigen. Ein frühes Beispiel einer getarnten Kamera befindet sich in der Dauerausstellung des Deutsches Spionagemuseum: Stirn’s Photographische Geheim-Camera von 1888.

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Kryptohandy TopSec GSM von Bundeskanzler Gerhard Schröder

Das TopSec GSM war eine Weiterentwicklung des Siemens S35i. 2004 und 2005 nutzte Bundeskanzler Gerhard Schröder das TopSec GSM als abhörsicheres Diensthandy. Das erste Kryptohandy eines deutschen Kanzlers ist nun Teil der Ausstellung im Deutschen Spionagemuseum.

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Abhörsichere Konferenzanlage

Ebenso wichtig wie das Sammeln von Informationen ist es für Geheimdienste, die eigenen Quellen und Personen vor der Spionage durch andere Dienste zu schützen. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) setzte in den 1980er-Jahren eine portable Konferenzanlage ein, die sich rasch aufbauen ließ und ein Abhören der sensiblen Gesprächsinhalte verhinderte.

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10 Pfund-Banknote „Operation Bernhard“

Im Zweiten Weltkrieg führte der Sicherheitsdienst (SD) eine gewaltige Geldfälschaktion durch: Das Ziel der „Operation Bernhard“ war es, eine große Menge an britischem Falschgeld in Umlauf zu bringen und dadurch den Wert des britischen Pfund zu mindern. Eine der 10-Pfund-Noten aus dieser Operation ist in der Dauerausstellung im Deutschen Spionagemuseum zu sehen.

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