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Event date: 14.01.2018 17:30

Vom Mythos der guten HV A

Methoden und Machenschaften der DDR-Auslandsspionage

Als DDR-Bürgerinnen und -Bürger am 15. Januar 1990 die Stasi-Zentrale stürmten, hängten Mitarbeiter der Auslandsspionage-Abteilung der Stasi, der HV A, ein weißes Laken mit der Aufschrift »Aufklärung« an ihr Gebäude. Sie versuchten sich damit von den Machenschaften der Stasi zu distanzieren.

Nach 1990 wurde offenbar, dass die Agenten der HV A nicht nur im Ausland spioniert, sondern auch eng mit den Inlands-Abteilungen der Stasi zusammengearbeitet hatten.

In Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU)
Ort der Veranstaltung: Stasi Zentrale Normannenstraße / Campus für Demokratie

 

Führung
»Haus 15« (HV A): 17:30 – 18:30 Uhr
Präsentation historischer Bilder und Führung von Dr. Christian Halbrock (BStU) durch den ehemaligen Sitz des Auslandsgeheimdienstes – Sauna, Waffenlager und Büros der HV A.

Mit Anmeldung bis 5. Januar 2018, hier anmelden!
Die Plätze sind begrenzt. Bei zu vielen Anmeldungen wird eine Live-Projektion im Erdgeschoss angeboten.

 

Podiumsdiskussion
»Haus 22«: 19:00 Uhr
Begrüßung: Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen)

Podium: Wolfgang Welsch (Giftopfer der Stasi), Dr. Susanne Muhle (Stiftung Berliner Mauer), Joachim Lampe (Bundesanwalt a. D.), Prof. Dr. Daniela Münkel (BStU)

Moderator: Dr. Christopher Nehring (DSM)

Ohne Anmeldung. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.