Die Sammlung des Deutschen Spionagemuseums

Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln sind die Aufgaben eines jeden Museums. Keine dieser Aufgaben ist ohne die Sammlung durchführbar, sie bildet die Grundlage für jede Museumsarbeit. In fast jedem Museum ist nur ein Bruchteil der Sammlung der Öffentlichkeit in der Dauerausstellung zugänglich, der Rest schlummert im Depot unter den Augen von Museologen und Historikern.

Das Deutsche Spionagemuseum hat eine einzigartige Sammlung von Objekten aus der Geschichte der Spionage zusammengetragen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem 2. Weltkrieg und dem Kalten Krieg, ferner besitzt das Haus eine große Sammlung von Requisiten aus James Bond-Filmen. Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln, stellen wir an dieser Stelle ausgewählte Objekte aus unseren Sammlungsbeständen vor.

Schnellgeber

Codewandlergerät für Stasi-Agenten im Auslandseinsatz Mit diesem als „Schnellgeber“ bezeichneten Codewandlergerät waren Stasi-Agenten im Auslandseinsatz in der Lage, abhörsicher Informationen nach Ost-Berlin zu übermitteln. Prominentester Benutzer eines solchen Codewandlers war Rainer Rupp, der unter dem Decknamen Topas von 1977 bis 1989 im NATO-Hauptquartier in Brüssel arbeitete. Dort hatte er Zugang zu militärstrategischen Dokumente der höchsten

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Enigma

Hört und liest man von Chiffriermaschinen, die während des Zweiten Weltkrieges genutzt wurden, fällt immer das Stichwort „Enigma“. Entgegen mancher Annahme heißt der aus dem Griechischen stammende Begriff übersetzt nicht „Geheimnis“, sondern „Rätsel“. Und dass unter diesen Namen eine ganze Reihe von Geräten fällt, geht ebenso häufig unter.

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