Vor etwas über einem Jahr schwappte die Nachricht über den Atlantik, dass das Telekommunikationsunternehmen AT&T den US-Geheimdiensten bereitwillig bei ihrer Spionage geholfen habe. Amerikanische und deutsche Medien berichteten mit langen Artikeln darüber und sogar die Vereinten Nationen schalteten sich ein, da man ihre Zentrale in New York ausspähte.
[...]Vor kurzem bekam das Deutsche Spionagemuseum am Leipziger Platz hohen Besuch: Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Dr. Hans-Georg Maaßen ließ sich durch über 3000 Jahre Spionagegeschichte führen.
[...]Zehntausende Menschen in ganz Europa protestieren derzeit massiv gegen die Handelsabkommen TTIP mit den Vereinigten Staaten von Amerika und CETA mit Kanada. Doch im Schatten dieser beiden großen Vertragsverhandlungen werden Gespräche über ein weiteres Bündnis zwischen „Really Good Friends of Services“ – wie sich die Partnerstaaten selbst betiteln – geführt.
[...]Gestern Abend fand die erste öffentliche Abendveranstaltung im Deutschen Spionagemuseum in Berlin statt. Sven Felix Kellerhoff und Bernd von Kostka stellten die überarbeitete Neuausgabe ihres gemeinsamen Buchs “Hauptstadt der Spione” vor.
[...]10 Monate nach der Eröffnung benennt sich das „Spy Museum Berlin“ in Deutsches Spionagemuseum um. Der Initiator des Spionagemuseums und leitende Kurator der Dauerausstellung Franz-Michael Günther kehrt in seiner alten Funktion an das Museum zurück. Neuer Direktor des Hauses ist Robert Rückel, der Gründungsdirektor des DDR-Museums.
[...]Zum Tag des offenen Denkmals öffnet die Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde in Erfurt am 11. September 2016 ihre Türen. In einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert können am kommenden Sonntag alle Bereiche des dortigen Archivs erkundet werden. Neben Ausstellungen und Archivrundgängen findet um 14 Uhr auch ein Vortrag zum Thema „Wie die Stasi Geruchskonserven herstellte“ statt.
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